Geschichte des Projekts 60TP Lewandowskiego
Die 1950er-Jahre waren eine Zeit, in der das Wettrüsten in eine entscheidende Phase eintrat. Während die Sowjetunion die IS-Panzerreihe weiterentwickelte und der Westen an Projekten wie Conqueror oder M103 arbeitete, entstanden auch innerhalb der Mauern der Militärtechnischen Akademie in Warschau kühne Visionen.
Das Panzerprojekt, das heute als 60TP bekannt ist, wurde 1956 vom Offiziersanwärter Ryszard Lewandowski entwickelt. Es handelte sich um eine Diplomarbeit, die auf den Bedarf nach einem polnischen schweren Panzer reagieren sollte, der in der Lage wäre, sich mit den modernsten Konstruktionen der NATO und der UdSSR zu messen. Obwohl das Projekt nie in die Prototypenphase gelangte, zeigen die erhaltenen Skizzen und Berechnungen eine bemerkenswerte ingenieurtechnische Reife. Lewandowski entwarf ein Fahrzeug mit einer Masse von rund 60 Tonnen (daher der Name), das eine starke Panzerung mit vernichtender Feuerkraft verbinden sollte.
Inspirationen und konstruktive Grundannahmen
Bei der Analyse des 60TP lässt sich der Einfluss der sowjetischen Panzerbauschule kaum übersehen, doch das polnische Projekt wies einzigartige Merkmale auf. Die Hauptinspiration waren vermutlich Konstruktionen wie der IS-7 oder Objekt 277, doch Lewandowski ging in puncto Ergonomie und Formgebung noch einen Schritt weiter.
Zu den wichtigsten Komponenten des Projekts gehörten:
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Panzerung: Ein gegossener Turm mit außergewöhnlich dicken Wänden und kugelförmiger Gestalt sollte das Abprallen von Geschossen begünstigen. Die Wanne wurde mit dem sogenannten „Hechtmaul“ entworfen (wenn auch weniger aggressiv als beim IS-3), was die effektive Stärke der Frontpanzerung erhöhte.
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Bewaffnung: Vorgesehen war der Einsatz einer großkalibrigen Kanone (sogar bis zu 152 mm), was dieses Fahrzeug damals in die Kategorie der Bunkerbrecher und der schwersten gegnerischen Panzer einordnete.
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Mobilität: Trotz der enormen Masse sahen die Annahmen einen leistungsstarken Motor vor, um eine anständige Geländedynamik zu gewährleisten.
60TP Lewandowskiego in World of Tanks
Für Millionen von Spielern weltweit ist der World of Tanks 60TP nicht nur eine historische Kuriosität, sondern vor allem ein mächtiger Tier-X-Panzer, der als Belohnung für das Durchspielen des gesamten polnischen Forschungsbaums dient. Die Einführung dieser Maschine ins Spiel war ein Meilenstein – eine echte polnische Stärke, die sofort zur Konkurrenz für Veteranen wie E-100 oder 60TP wurde.
Als Spitze des Baums definiert der 60TP den Spielstil polnischer schwerer Panzer. Er ist ein Brawler (Panzer für den Nahkampf), der sich am wohlsten in der ersten Frontlinie fühlt und das Geländeprofil ausnutzt.
Stärken und Schwächen des Panzers im Spiel
In der virtuellen Schlacht ist der 60TP eine respekteinflößende Maschine, die vom Spieler jedoch Können verlangt.
Stärken:
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152-mm-Kanone: Das ist der absolute Trumpf dieses Fahrzeugs. Hoher Schaden pro Schuss (Alpha 750) ermöglicht es, Feuerduelle zu unseren Gunsten zu tauschen.
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HE-Granaten: Auch wenn sich die Spielmechanik geändert hat, können Sprenggranaten dieses Kalibers nach wie vor leicht gepanzerte Ziele schmerzhaft treffen oder einen Gegner „auf dem letzten Rest“ erledigen.
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Turmpanzerung und Rohrsenkung: Der 60TP spielt hervorragend „über den Turm“ (Hull-down). Ein solider Turm in Kombination mit guter Rohrsenkung (-8 Grad) macht ihn hinter Kuppen schwer zu durchschlagen.
Schwächen:
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Mangelnde Durchschlagskraft: Standardgranaten können Probleme haben, die härtesten Gegner (wie Maus oder Type 5 Heavy) zu durchschlagen, was das Zielen auf Weakspots (Schwachstellen) erzwingt.
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Genauigkeit: Die Kanone kann launisch sein. Obwohl sie für dieses Kaliber recht präzise ist, ist ein vollständig eingezielter Richtkreis Pflicht.
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Kommandantenkuppeln auf dem Turm: Ein erfahrener Gegner wird auf die Kommandantenluken zielen und dabei Besatzung und Module beschädigen.
60TP als Sammlermodell
Die beeindruckende Silhouette des 60TP schreit geradezu danach, vom Computerbildschirm ins Sammlerregal zu wandern. Genau darauf geht die Marke Reobrix ein und bietet ein offiziell von World of Tanks lizenziertes Set Reobrix 77036 Panzer 60TP Lewandowski an.
Das ist kein gewöhnliches Spielzeug, sondern ein fortgeschrittenes Panzermodell, das aus ganze 1128 Teilen besteht. Diese Anzahl an Bauteilen ermöglichte es den Designern, die massige Silhouette des polnischen Giganten im Maßstab 1:28 originalgetreu nachzubilden. Das fertige Modell beeindruckt mit Details – vom charakteristischen „Hechtmaul“ an der Wanne bis hin zum mächtigen, kugelförmigen Turm.
Was hebt dieses Set von anderen ab?
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Bewegliche Elemente: Das Modell verfügt über einen vollständig drehbaren Turm (360 Grad), ein bewegliches Kanonenrohr sowie eine zu öffnende Motorabdeckung, die einen Blick ins „Herz“ der Maschine erlaubt.
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Hohe Verarbeitungsqualität: Statt kurzlebiger Papieraufkleber kommen hier hochwertige Drucke (Tampondruck) zum Einsatz, was die Ästhetik und Haltbarkeit des Modells deutlich steigert.
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Boni für Spieler: Als Produkt mit offizieller WoT-Lizenz finden wir in der Schachtel auch Bonuscodes zur Nutzung im Spiel – eine ideale Verbindung der virtuellen Welt mit einem realen Hobby.
Der Bau des 60TP aus Reobrix-Steinen ist eine hervorragende Möglichkeit, mit der „Papiergeschichte“ der polnischen Panzertruppe in Kontakt zu kommen. Für Militärenthusiasten kann er zur Zierde des Schreibtischs jedes Panzerkommandanten werden.